Coca Cola

Warren Buffets Lieblingsaktie: Coca-Cola steuert auf Rekordhoch zu

Die Musik an den US-Börsen spielt seit Wochen klar im Tech-Bereich. Kurssteigerungen von deutlich mehr als 10 Prozent an nur einem Tag sind bei einigen Werten derzeit keine Seltenheit. Der Markt honoriert starke Zahlen, wendet sich jedoch von der Aktie ab, wenn das Unternehmen die Erwartungen nicht erfüllt. Dann geht es häufig im zweistelligen Prozentbereich abwärts. Solche Bewegungen sind nichts für schwache Nerven. Doch es gibt auch Werte, deren Kursbewegungen deutlich unscheinbarer sind und die gerade in volatilen Marktphasen als Fels in der Brandung gelten. Zu diesen Werten zählt die Aktie des US-Getränkeherstellers Coca-Cola. Das Unternehmen wächst seit Jahrzehnten und erhöht nahezu regelmässig seine Dividende.

Die globale Präsenz der Marke Coca-Cola ist einzigartig. Fast jeder hat schon mal die rote Getränkedose gesehen. Das Vertriebsnetz des US-Unternehmens ist gewaltig – über 30 Millionen Restaurants, Supermärkte und Automaten führen seine Produkte weltweit. Diese über Jahrzehnte perfektionierte Infrastruktur macht es der Konkurrenz schwer, das Unternehmen vom Getränke-Thron zu stossen.

Dies spiegelt sich Quartal für Quartal in den Zahlen wider. Im gerade abgelaufenen ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg das weltweite Absatzvolumen des Unternehmens um 3 Prozent. Der Nettoumsatz stieg auf Jahressicht um 12 Prozent auf 12,47 Milliarden US-Dollar, organisch wuchs das Unternehmen um 10 Prozent. Der operative Gewinn kletterte um 19 Prozent auf 4,36 Milliarden Dollar. Die operative Marge verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr dementsprechend um 2,1 Prozentpunkte auf 35,0 Prozent.

Die Wachstumsraten können mit denen von beispielsweise NVIDIA, Apple oder Alphabet nicht mithalten, zumindest nicht in den vergangenen Jahren. Doch Coca-Cola liefert konstante Wachstumsraten seit Jahrzehnten. Der Konzern zahlt bereits seit 1893 ununterbrochen Dividenden. Seit 64 Jahren hat der Konzern die Ausschüttungen sogar Jahr für Jahr erhöht. Weder Wirtschaftskrisen noch Pandemien konnten diesen Lauf stoppen. Nur eine Handvoll Unternehmen weltweit erreicht eine solche Beständigkeit. Die aktuelle Dividendenrendite beträgt immerhin gut 2,7 Prozent.

Natürlich muss sich auch Coca-Cola einigen Herausforderungen stellen. In vielen Industrienationen sinkt der Absatz zuckerhaltiger Getränke. Ein geschärftes Gesundheitsbewusstsein und staatliche Zuckersteuern setzen den Konzern unter Druck. Doch das Getränke-Portfolio reicht längst über die klassische Limonade hinaus: Wasser, Säfte, Energy-Drinks, Kaffee und Tee sind zu festen Säulen des Geschäfts geworden. Zweistellige Wachstumsraten erzielt der Konzern mit Coke Zero Sugar.

Die Aktie hält sich selbst in volatilen Marktphasen relativ stabil, was sie vor allem für Anleger interessant macht, die auf eine Buy-and-Hold-Strategie setzen. Investment-Legende Warren Buffet ist nicht nur ein grosser Fan des zuckerhaltigen Getränks, er gewichtete die Aktie auch in seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway über mehr als 35 Jahren stets sehr hoch und verkaufte in all den Jahren nicht ein einziges Papier.

Coca-Cola

Auf die Aktie ist auch 2026 bisher Verlass – das Plus seit Jahresanfang beträgt aktuell knapp über 14 Prozent. Und das Chartbild wirkt vielversprechend. Gestern kletterte das Papier im Tageshoch exakt auf das Hoch vom 28. April bei 80,32 US-Dollar. Kann die Hürde genommen werden, würde sich bis zum Rekordhoch vom 27. Februar bei 82,00 Dollar kein signifikantes Hindernis mehr in den Weg stellen. Danach wäre reichlich Luft nach oben. Auf der Unterseite könnte die aktuell bei 76,92 Dollar verlaufende 50-Tage-Linie für Halt sorgen.

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Guten Morgen zum Handelsstart.

📊 Makro im Fokus: Am Nachmittag stehen die US-Erzeugerpreise (14:30 MEZ) im Fokus – ein wichtiger Hinweis auf den Inflationsdruck in den USA.

🇨🇭 Unternehmenszahlen: Für Schweizer Trader rücken heute vor allem Adecco, Allianz, Siemens und SCHOTT Pharma in den Blick. International könnten zudem Alibaba, Cisco und Tencent Impulse liefern.

📈 Ausblick: Die US-Inflationsdaten und die dichte Berichtssaison sprechen für eine abwartende, datenabhängige Positionierung.